Französisches Maishähnchen

Heute gab es Loué Französisches Freiland Maishähnchen aus dem Monolith. Das Maishähnchen aus Loué ist mit 10 € nicht gerade günstig, aber es lohnt sich etwas mehr Geld für ein wirklich gutes Hähnchen auszugeben.

Info: Die Freilandhähnchen aus Loué haben extrem viel Bewegungsfreiheit. Sie haben eine großzügige Außenfläche, die aus Weide, Hecken und Bäumen besteht. Dazu kommt, dass sie natürlich heranwachsen und eine langsamere Aufzucht von ca. 3 Monaten haben. Kein Stress und keine Stallpflicht, die Ställe sind geräumig und bleiben tagsüber immer geöffnet. Garantiert wird all dies durch das Label Rouge Qualitätssiegel. Dieses Qualitätssiegel geht auf das Jahr 1965 zurück, als einige Geflügelbauern beschlossen, zu traditionellen Aufzuchtmethoden mit Freilandhaltung zurückzukehren, um dem Verbraucher eine gleichbleibende Qualität zu bieten.

Zu Vorbereitung hab ich den Grill auf 200°C indirekte Hitze vorbereitet. Das Hähnchen wurde mit etwas Öl und Bombay Chicken von Ankerkraut gewürzt und gut eingerieben.

Das Hähnchen blieb ca. 1 h auf dem Grill (45 min/kg). Nach etwa 40 min habe ich vom ausgetreten Saft das Hähnchen nochmal mit eingepinselt. Nach einer Stunde und konstanten 200°C war das Maishähnchen fertig. Die Kerntemperatur lag bei 70°C liegen, gemessen an der dicksten Stelle.

Danach nur noch Grill nehmen, mit einer Geflügelschere halbieren, anrichten und genießen.

Fazit: Das Freilandhähnchen von Loué war sehr lecker und schön saftig, die Gewürzmischung passt perfekt zum Hähnchen.

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Preiselbeer-Camembert-Burger

Heute gab es Preiselbeer-Camembert-Burger nach BBQ aus Rheinhessen. Ich hab das Video gesehen und wusste sofort, der ist genau nach meinem Geschmack. Also Zutaten besorgt und nachgebastelt. Folgende Zutaten benötigt man, natürlich kann man bei den Zutaten (wie dem Camembert) nach Vorlieben variieren.

  • Burger Buns
  • Pattis (200g argentinischer Angus Beef Burger)
  • Camembert
  • Preiselbeeren
  • Mayonaise
  • Pflücksalat

Den Monolith hab ich für zwei Zonen Grillen vorbereitet, dazu hab ich den Kohlekorb mit dem Trenner genutzt. Für die indirekte Zone hab eine Hälfte des geteilten Deflektorstein eingesetzt, den ich noch in Alu eingewickelt habe. Den Grill hab ich auf etwa 250°C eingeregelt.

Während dessen hab ich für die Burgersoße einen EL Mayonnaise und zwei EL Preiselbeeren genommen und verrührt.

Nach dem der Monolith die 250°C erreicht hat, gingen die zwei Pattis auf die direkte Zone bis sie schön gebräunt waren. Im Anschluss dann in die indirekte Zone, dort wurden sie noch mit ein paar Scheiben Camembert belegt.

Nachdem der Käse geschmolzen ist, ging es schon an das zusammenbauen des Burger. Zuerst etwas von der Burgersoße drauf verteil, dann etwas Salat, dann den Patti mit dem Camembert und darauf noch ein EL Preiselbeeren.

Zum Schluss noch ein Tellerbild vom fertigen Preiselbeer-Camembert-Burger.

Mein Fazit: Schnell gemacht und verdammt lecker.

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Pulled Pork aus dem Monolith

Zu meinem Einstand in der neuen Firma gab es 15 kg Pulled Pork für über 30 Kollegen aus dem Monolith. Es gab auch gleich zwei Premieren für mich. Zum einem kam zum ersten Mal der BBQ Guru DigiQ zum Einsatz und zum ersten Mal hab ich eine solch große Menge im Monolith gemacht. Nun mal kurz zu den Eckdaten:

  • 32 Personen
  • 15 kg Schweinenacken (6 x 2,5 kg)
  • 4 kg Cole Slaw (Krautsalat)
  • 4 kg Kartoffelsalat
  • 50 Brötchen (meisten wird das PP direkt vom Teller gegessen)

Da ich schon in anderen Beiträgen ausführlich über Pulled Pork geschrieben habe, auch mit Temperaturverlauf und Co., verzichte ich diesmal drauf und gehe nur auf Besonderheiten ein und lasse Bilder sprechen.

Für diese große Menge reichten natürlich nicht die zwei Ebenen des Monolith aus, die zum normalen Lieferumfang gehören. Ich habe mir dazu die dritte Ebene aus dem zweigeteilten Rost bestellt. Anbei sieht man, wie sich die drei Ebene aufbauen.

Am Vortag gab es dann noch ein kurzes Probeliegen mit den noch eingeschweißten Schweinenacken und ja mehr als 6 x 2,5 kg geht wirklich nicht mehr.

Am Samstag wurden die Nacken noch mit Magic Dust eingerieben und diesmal auch mit ner Mischung aus Apfelsaft und etwas Magic Dust geimpft. Eingeschweißt kamen sie dann über Nacht in den Kühlschrank.

Am Sonntag ging es dann los. Der Einstand war für Montag zum Mittagessen geplant. Ich habe am Sonntagnachmittag angefangen den Grill einzurichten und einzuregeln, eher einregeln lassen. Als dann die 120°C erreicht waren, kam das Fleisch auf den Grill.

Ein Teil der Schweinenacken wurden verkabelt und die Sonde vom BBQ Guru kam in die Mitte ebenso die Fleischsonde. So sah dann das Setup aus. Geräuchert wurde in drei Durchgängen mit Kirschholz Chips. Die Klappe und die Räucherschiene des Monolith sind einfach Goldwert.

Der BBQ Guru hat beim Einregeln und danach beim Temperatur halten sehr gut seinen Dienst verrichtet und der Abend und die Nacht war sehr entspannt. Den Schieberegler des BBQ Guru Lüfter hatte ich zu 1/4 geöffnet.

Während dessen hab ich noch den Cole Slaw zubereitet. Durch die große Menge 2x 2kg Kohl, 4 Karotten und Zwiebeln, hab ich diesmal den Thermomix das Zerkleinern der Zutaten überlassen, ebenso auch das Mischen des Dressing.

Die ersten Fleischstücke waren gegen 6 Uhr morgens mit ner Kerntemperatur von ca. 88°C fertig. Erstaunlicherweise waren die unteren beiden zuerst fertig, dann die mittleren und zum Schluss die oberen Stücke. Ich hätte es eigentlich anderes herum erwartete.

Die fertigen Fleischstücke kamen dann eingewickelt bei 80°C in den Offen zum warm halten. Ein Blick in den Monolith um 6 Uhr morgens, was für ein Anblick und was für ein Duft.

Im Geschäft wurde es dann frisch gepullt und in die Warmhaltebehälter (Chafing Dish) gefüllt. Dazu gab es dann noch den Kraut- und Kartoffelsalat, natürlich auch ausreichend Brötchen und verschieden BBQ Soßen.

Der Einstand war ein voller Erfolg und die Kollegen waren alle begeistert und es blieb nicht viel übrig. Ach ja und die Probezeit hab ich dann auch noch „überstanden“. 😉

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Beef Ribs

Nachdem sie schon lange auf meiner ToDo-Liste stand, gab es endlich meine ersten Beef Short Ribs, natürlich vom Monolith Keramikgrill. Angelehnt an die 3-2-1 Ribs, hab ich sie auf Grund der Größe in 4-2-1 zubereitet, also 4 h bei 120°C gegart, 2 h bei 140-150°C gedämpft und nochmal 1 h bei 120°C gegart.

Ausgangsprodukt war ein 2 kg Beef Short Ribs, also schön viel Fleisch bei nur drei dicken Rippen. Nicht umsonst werden sie gerne Dino-Ribs genannt. Die Beef Ribs hab ich in der Fleischboutique Mannheim gekauft. Am Vortag wurden sie mit einer Beef Gewürzmischung eingerieben und über Nacht in den Kühlschrank gelegt.

Am Tag selber wurde der Monolith auf 120°C eingeregelt und dann das Fleisch aufgelegt.

Danach habe ich über die Räucherschiene Kirschholz zum Räuchern eingeschoben und dann 4 h laufen lassen. Nach 2h mal nachgeschaut und es wird.

So sahen die Beef Ribs nach 4h aus, was für ein Anblick und erst der Duft.

Dann ging es für 2 h in die Dampfphase und danach nochmal 1 h indirekt auf den Grill. Wie man an den Bilder sieht, hat sich das Fleisch noch weiter von den Knochen zurückgezogen.

Zum Schluss natürlich noch das obligatorischen „Teller“ Bild. Die Knochen konnte man ganz einfach rausziehen und es hing kein Fleisch mehr dran.

Fazit: Die Beef Ribs waren verdammt lecker und sehr saftig. Der Rindfleisch Geschmack kam sehr gut durch. Das wird es auf jeden Fall noch öfters geben. Da das natürlich für einmal Essen viel zu viel war, gab es am nächsten Tag nochmal und selbst kalt und in Scheiben aufgeschnitten, hat es sehr gut geschmeckt.

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Monolith Classic

Hier mein neuster und wohl auch universellster Grill in meinem Grillpark, der Monolith Classic. Liebevoll auch als Keramikei bezeichnet. Ein Keramikgrill mit dem man Grillen, Räuchern, Backen, Kochen, Garen und Dörren kann. Der Monolith wird mit reiner Holzkohle betrieben.

Der Grill besteht aus dicker Keramik und mit seinen knapp 85 kg, speichert und isoliert er sehr gut die Hitze und ist so perfekt für Longjobs geeignet. Mit einer Ladung 3 kg Holzkohle kann er bis zu 20h bei 120°C betrieben werden. Der nutzbare Temperaturbereich liegt zwischen 70°C und 400°C, somit auch perfekt für Pizza, Steak und Co. geeignet.

Eingeweiht wurde der Keramikgrill mit 3-2-1 Ribs. Was sehr einfach und gut gelang, der Kohleverbrauch war sehr gering. Besonders nützlich ist auch die kleine separate Klappe am Grill, in der man im Betrieb über eine Schiene Räucherhölzer zum Räuchern hinzufügen kann.

Zum Schutz des Deflektorstein hab ich ein mit Alufolie ausgekleidetes Pizzablech auf den Stein gelegt. Die 3-2-1 Ribs waren natürlich top.

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