Zu meinem Einstand in der neuen Firma gab es 15 kg Pulled Pork für über 30 Kollegen aus dem Monolith. Es gab auch gleich zwei Premieren für mich. Zum einem kam zum ersten Mal der BBQ Guru DigiQ zum Einsatz und zum ersten Mal hab ich eine solch große Menge im Monolith gemacht. Nun mal kurz zu den Eckdaten:

  • 32 Personen
  • 15 kg Schweinenacken (6 x 2,5 kg)
  • 4 kg Cole Slaw (Krautsalat)
  • 4 kg Kartoffelsalat
  • 50 Brötchen (meisten wird das PP direkt vom Teller gegessen)

Da ich schon in anderen Beiträgen ausführlich über Pulled Pork geschrieben habe, auch mit Temperaturverlauf und Co., verzichte ich diesmal drauf und gehe nur auf Besonderheiten ein und lasse Bilder sprechen.

Für diese große Menge reichten natürlich nicht die zwei Ebenen des Monolith aus, die zum normalen Lieferumfang gehören. Ich habe mir dazu die dritte Ebene aus dem zweigeteilten Rost bestellt. Anbei sieht man, wie sich die drei Ebene aufbauen.

Am Vortag gab es dann noch ein kurzes Probeliegen mit den noch eingeschweißten Schweinenacken und ja mehr als 6 x 2,5 kg geht wirklich nicht mehr.

Am Samstag wurden die Nacken noch mit Magic Dust eingerieben und diesmal auch mit ner Mischung aus Apfelsaft und etwas Magic Dust geimpft. Eingeschweißt kamen sie dann über Nacht in den Kühlschrank.

Am Sonntag ging es dann los. Der Einstand war für Montag zum Mittagessen geplant. Ich habe am Sonntagnachmittag angefangen den Grill einzurichten und einzuregeln, eher einregeln lassen. Als dann die 120°C erreicht waren, kam das Fleisch auf den Grill.

Ein Teil der Schweinenacken wurden verkabelt und die Sonde vom BBQ Guru kam in die Mitte ebenso die Fleischsonde. So sah dann das Setup aus. Geräuchert wurde in drei Durchgängen mit Kirschholz Chips. Die Klappe und die Räucherschiene des Monolith sind einfach Goldwert.

Der BBQ Guru hat beim Einregeln und danach beim Temperatur halten sehr gut seinen Dienst verrichtet und der Abend und die Nacht war sehr entspannt. Den Schieberegler des BBQ Guru Lüfter hatte ich zu 1/4 geöffnet.

Während dessen hab ich noch den Cole Slaw zubereitet. Durch die große Menge 2x 2kg Kohl, 4 Karotten und Zwiebeln, hab ich diesmal den Thermomix das Zerkleinern der Zutaten überlassen, ebenso auch das Mischen des Dressing.

Die ersten Fleischstücke waren gegen 6 Uhr morgens mit ner Kerntemperatur von ca. 88°C fertig. Erstaunlicherweise waren die unteren beiden zuerst fertig, dann die mittleren und zum Schluss die oberen Stücke. Ich hätte es eigentlich anderes herum erwartete.

Die fertigen Fleischstücke kamen dann eingewickelt bei 80°C in den Offen zum warm halten. Ein Blick in den Monolith um 6 Uhr morgens, was für ein Anblick und was für ein Duft.

Im Geschäft wurde es dann frisch gepullt und in die Warmhaltebehälter (Chafing Dish) gefüllt. Dazu gab es dann noch den Kraut- und Kartoffelsalat, natürlich auch ausreichend Brötchen und verschieden BBQ Soßen.

Der Einstand war ein voller Erfolg und die Kollegen waren alle begeistert und es blieb nicht viel übrig. Ach ja und die Probezeit hab ich dann auch noch „überstanden“. 😉